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Person droht von Brücke zu springen
Gegen 13:00 Uhr wurde die Fachgruppe Seiltechnik zu einem Einsatz nach Königsdorf alarmiert.
Dort drohte eine Person, von einer Bahnbrücke zu springen. Die zuerst eintreffende hauptamtliche Wachabteilung sowie der Rettungsdienst bestätigten die Lage. Über der Bahnstrecke Köln-Aachen befand sich eine Person auf einem schmalen Vorsprung und drohte zu springen. Daraufhin wurden sowohl der Verkehr auf der Brücke als auch die Bahnstrecke
Köln–Aachen gesperrt. Zusätzlich wurde die Oberleitung freigeschaltet und geerdet. Dem Rettungsdienst gelang es, Kontakt zu der Person aufzunehmen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten war es jedoch nicht möglich, die Person zu erreichen, ohne sich dabei selbst zu gefährden. Als erste Maßnahme sicherte die Fachgruppe Seiltechnik die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, sodass diese den Patienten direkt erreichen und mit der medizinischen Versorgung beginnen konnten. Währenddessen brachte der Löschzug Frechen ein Sprungpolster in Stellung. Parallel dazu bereiteten sich mehrere Höhenretter vor, um den Rettungsdienst zu unterstützen. Nach der Erstversorgung stiegen drei Höhenretter gesichert zum Patienten vor, sicherten ihn und bereiteten die Rettung vor. Zeitgleich errichtete ein weiterer Teil der Fachgruppe ein zweites Seilsystem mit einer Korbtrage. Anschließend konnte der Patient in die Korbtrage umgelagert werden. Mithilfe eines zusätzlichen Seilsystems wurde die Korbtrage gesichert und über das Brückengeländer gehoben,
im Anschluß konnte der Patient an den Rettungswagen übergeben werden.
Patientenversorgung und Umlagern
Sprungpolster in Stellung gebracht